Community Manager:innen stellen sich vor #4: Hamburg/Schleswig-Holstein & Hannover

Was wäre ein Netzwerk ohne zahlreiche Community Manager:innen, die Netzwerktreffen und Workshops organisieren sowie den Zusammenhalt und die (fachliche) Weiterentwicklung des Netzwerks fördern? Daher gibt es bei den HR Rookies nicht nur zahlreiche regionale Community Manager:innen, die sich um Veranstaltungen sowie persönlichen und fachlichen Austausch in den Regionen kümmern, sondern auch themenspezifische Community Manager:innen, die als Fachexperten das Netzwerk bereichern. Mit der Reihe „Community Manager:innen stellen sich vor“ wollen wir euch zeigen, welche tollen Menschen sich bei den HR Rookies als Community Manager engagieren, welche Motivation in jedem von uns steckt und warum wir mit so viel Herzblut HR Themen vorantreiben, um das Netzwerk zu unterstützen und noch lebendiger werden zu lassen. Also los geht’s!

Region Hamburg/Schleswig-Holstein

Beschreibt Euch in drei Sätzen!

Ich bin Jana, 31 Jahre alt und ich wohne in Hamburg. Bei meiner Tätigkeit als Referentin für Personalentwicklung und Recruitment hilft mir meine aufgeschlossene Art, meine Kontaktfreudigkeit und meine Tatkraft, die Dinge einfach anzugehen. Seit Ende 2018 bin ich jetzt schon bei den HR ROOKIES und schätze dieses Netzwerk für junge HRler:innen sehr.

Ich bin Kim, 29 Jahre alt, wohne ebenfalls in Hamburg und bin aktuell Trainee im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung. Hier hilft mir vor allem meine Neugier Neues auszuprobieren und den Status quo zu hinterfragen. Meine Liebe und Leidenschaft für den Bereich HR habe ich bereits in meiner Ausbildung entdeckt und später in meinem Studium vertiefen dürfen.

Warum seid Ihr bei den HR Rookies?

Ich war noch total neu im HR Bereich und hatte vor allem in Hamburg noch kein Netzwerk, mit dem ich auch mal außerhalb meiner Arbeitskolleg:innen Themen besprechen konnte. Da bin ich zufällig auf die ROOKIES aufmerksam geworden und war von dem Gedanken an so ein Netzwerk total begeistert. Und ich muss sagen, nach knapp 3 Jahren bin ich immer noch begeistert und freue mich, ein Teil dieses Netzwerks zu sein.

Ich bin Ende 2019 per Zufall auf die ROOKIES aufmerksam geworden, da mir Curley mit Begeisterung vom Netzwerk erzählte. Als ich mir dann die ROOKIES und die Vision dahinter durchgelesen habe, war mir klar, dass ich hier unbedingt dabei sein möchte. Ein Netzwerk, das es sich zur Aufgabe macht die HR Welt von morgen zu revolutionieren und junge Talente zusammenbringt und fördert. Die Idee hat mich sofort begeistert.

Warum engagiert Ihr Euch als Community Manager:innen?

Ich war relativ kurz nach Gründung des Netzwerks schon Mitglied und die Community in Hamburg wuchs rasant. Als wir dann anfingen, Community Manager:innen zu etablieren, war es für mich total klar, dass ich diesen Posten gerne übernehmen möchte. Wie bereits oben erwähnt, liebe ich es, neue Kontakte zu knüpfen und auch das Organisieren macht mir total Spaß.

Ich bin erst Im Februar 2021 als Community Managerin dazugekommen. Ende letzten Jahres durfte ich Jana bei einigen virtuellen Veranstaltungen vertreten, was sowohl eine neue Herausforderung für mich war und gleichzeitig auch sehr viel Spaß gemacht hat. Als Jana mich daraufhin gefragt hat, ob ich sie nicht als Co-Community Managerin unterstützen möchte, habe ich sofort zugesagt.

Um welchen Bereich kümmert Ihr Euch als Community Manager:innen?

Wir beide kümmern uns um die Region Schleswig-Holstein & Hamburg. Das machen wir in dieser Konstellation jetzt seit Anfang 2021 und bilden ein super gutes Team, weil wir uns sehr gut ergänzen. Wir handhaben es in unserer regionalen Community aktuell so, dass wir uns jeden zweiten Montag im Monat treffen. Ob vor Ort oder digital, je nach Stimmung und was die dann geltenden Regelungen gerade zulassen. Typischerweise geht es dann abwechselnd einen Monat ins La Locanda – zu unserem Stamm-Italiener – zum gemütlichen Austausch bei gutem Essen und vielleicht auch einem Glas Wein oder Bier. Im darauffolgenden Monat planen wir dann einen Themenabend oder eine  Working Session. 

Die Themenschwerpunkte sind dabei ganz unterschiedlich, je nachdem welche aktuellen Herausforderungen und Interessen es in unserer Community gerade gibt. In den letzten Monaten haben wir uns zum Beispiel mit den Themen Selbstorganisation & Zeitmanagement oder auch Kultur- und Personalentwicklung Remote beschäftigt. Dazu haben wir verschiedene Herangehensweisen wie die Lean Coffee Methode, die Kopfstand-Methode oder auch die Retrospektive in unseren Workshops angewendet. Bei vielen Themen unterstützen uns auch unsere Pat:innen, die dann beispielsweise selbst einen Vortrag zu einem Thema halten oder als Expert:innen zu unseren Workshops dazukommen.

Was war Euer größtes Learning im HR-Bereich?

Ein großes Learning ist auf jeden Fall, dass Wissenschaft und Praxis leider immer noch an vielen Stellen sehr weit auseinandergehen. Wir kommen gerade in unserem Netzwerk immer wieder mit jungen Absolvent:innen in Kontakt, die in ihrem ersten festen Job durchstarten wollen und genau vor diese Herausforderung gestellt werden. Ein weiteres Learning ist, dass wir im HR Bereich noch viel aktiver und mutiger werden müssen, wenn es darum geht die Arbeit von Morgen zu gestalten. HR ist kein Nice-to-have, sondern ein Must-have in jedem Unternehmen.

Was möchtet Ihr der HR-Welt für die Zukunft mitgeben?

Dabei bleibt die Frage, wie wir es schaffen, dass wir als HR auch wirklich gestalten können. Zudem müssen wir dafür sorgen, dass die Arbeit im HR Bereich immer Up-to-Date bleibt. Unser Appell dazu ist – Traut Euch! HR ist auch in Zukunft nicht wegzudenken, wenn es darum geht, Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu machen. Und ganz ehrlich, manchmal hilft es auch einfach mal zu machen, frei nach dem Motto – Just do it!

Region Hannover

Beschreib Dich in drei Sätzen!

Ich bin Claudio, 34 Jahre alt und wohne in Burgwedel bei Hannover. Wenn ich mich nicht gerade in meinem natürlichen Habitat (meiner Küche) befinde oder Artikel auf meinem Blog eatfeelwell.com schreibe, streune ich irgendwo mit meinem Hund durch den Wald. Achja … und dann wäre da noch mein Job: ich darf Menschen dabei unterstützen Neues zu lernen, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten – gibt’s was schöneres?

Warum bist DU bei den HR Rookies?

Ich habe damals von einer Kollegin eine E-Mail weitergeleitet bekommen, war sofort begeistert und bin dann kurzer Hand zum ersten Treffen der HR ROOKIES auf die Zukunft Personal 2018 gefahren. Nach dem Treffen fand ich die Idee weiterhin total vielversprechend – und wie sich zeigt, lag ich damit richtig! Heute sind die HR ROOKIES ein eingetragener Verein mit über 500 Mitgliedern. Es fasziniert mich immer wieder, was sich da für eine tolle Gemeinschaft entwickelt hat und wie sich alle gegenseitig unterstützen. Die Menschen dieses Netzwerks haben verstanden, dass man gemeinsam immer mehr bewirken kann, als allein.

Warum engagierst Du Dich als Community Manager:in?

Durch die Größe des Netzwerks braucht es mittlerweile einfach Unterstützer:innen (vor Ort), sodass gewisse Verantwortlichkeiten und Aufgaben auf mehrere Köpfe verteilt werden können. So können wir in allen Regionen nah an unseren ROOKIES sein und Communitys aufbauen, die von Vertrauen, Kohäsion und regelmäßigem Austausch profitieren. Ich glaube es braucht hier und da immer ein paar Menschen, die den Ball am Rollen halten. Ich bin froh, dass ich dieses tolle Netzwerk auf diesem Weg supporten kann!

Um welchen Bereich kümmerst Du Dich als Community Manager:in?

Ich kümmere mich von Anfang an – sozusagen als Admin – um unseren HR ROOKIES Blog, auf dem Mitglieder unseres Netzwerks immer wieder tolle Inhalte veröffentlichen. Hier und da war und bin ich auch im Bereich Social Media aktiv. Nach Startschwierigkeiten in den ersten Jahren, haben sich nun auch in Hannover genügend Menschen gefunden, die diesem tollen Netzwerk beigetreten sind. Hier bin ich nun, wie viele andere Community Manager in ihrer Region, betreuend tätig.

Was war Dein größtes Learning im HR-Bereich?

Einfach mal anfangen und gucken, was passiert. Planung ist zwar wichtig, hat aber ab einem gewissen Zeitpunkt einen stark abnehmenden Grenznutzen. Am Ende wird sowieso nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Also mutig sein und ab dafür! Wir müssen uns ohnehin daran gewöhnen, dass immer wieder nachgesteuert werden muss – in der heutigen Zeit ist kein Konzept, kein Projekt, keine Maßnahme für die Ewigkeit.

Was möchtest Du der HR-Welt für die Zukunft mitgeben?

Am Ende des Tages sind wir alle nur Menschen und sollten uns auch als solche begegnen: auf Augenhöhe und mit Respekt – völlig unabhängig von der beruflichen Position. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe aus Göttingen, hat es kürzlich schön formuliert: Wer sich seiner eigenen Würde bewusst ist und hierdurch unter keinem Mangel an Bedeutsamkeit leidet, kann die Würde eines anderen Menschen nicht verletzen. Das wäre unter seiner:ihrer Würde. In diesem Sinne: Seid lieb zueinander 😉

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